LGB 21900 DUO-Diesellok



Die hier beschriebenen Änderungen erfolgen auf eigenes Risiko !

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Schema

Als Grundlage für meinen Umbau diente mir das folgende Schema:

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Ich verwendete den Decoder Loksound XL von ESU. Ich wollte die Original-5V-Lampen belassen und schaltete daher die Widerstände R1..R5 dazwischen. Die genauen Ohm-Werte müssen ev. angepasst werden. Der Decoder lieferte auf meiner Digitrax-Anlage an den Funktionsausgängen 18V. Eine 5V-Lampe verbraucht ca. 35mA bei normaler Helligkeit.
Die Entkuppler-Motoren laufen erst mit 8V einwandfrei. Ein Versuch mit 5V zeigte, dass dann die Mechanik nicht bis in die Endstellungen lief. Es ist zu beachten, dass bei häufigem, aufeinanderfolgendem Schalten der IC U2 ziemlich heiss werden kann ! Der Schalter S1 wird benötigt, um die Entkupplermotoren abzuschalten. Der ESU-Lokprogrammer liefert im Decodertest zuwenig Strom dafür.

Teil Beschreibung Bezugsquelle Artikel-Nr.
D1 Diode 1N4148 75V Distrelec (CH) 60 30 16
RL1 Klein-Relais 24V 1x Umschalter Distrelec (CH) 40 25 34
C1 Elko 100uF 63V Distrelec (CH) 80 04 45
C2 Kondensator 0.1uF 63V Distrelec (CH) 82 18 46
R1,R2 Widerstand 120 Ohm Distrelec (CH) 70 02 14
R3,R4,R5 Widerstand 330 Ohm Distrelec (CH) 70 02 19
U1 Brückengleichrichter B40C800 I=0.8A U=40V Distrelec (CH) 60 00 05
U2 Spannungsregler LM2940T-8 "Low-Dropout" Iout=0.5A Uout=8V Gehäuse=TO-220 Distrelec (CH) 64 53 94
S1 Schalter 1polig ON-ON Distrelec (CH) 20 20 00
- Loksound XL Decoder "Diesellok" ESU Loksound (D) -
- Lautsprecher 40mm ESU Loksound (D) -
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Decoder-Einbau

Diese Lok ist noch nicht mit einer sog. Digital-Schnittstelle ausgerüstet. Somit muss der 2. Motoranschluss in die Kabine gezogen werden. Zuerst trennt man den Antrieb vom Gehäuse und öffnet den Antrieb oben. Nun kann der Motor herausgenommen werden und ein Kabel (im Bild links blau) am 2. Anschluss angelötet werden. In den Deckel bohrte ich ein Loch und führte das Kabel hindurch.
Ich plazierte im Fahrwerk unter der Kabine Zusatzgewichte. Hierzu verwendete ich Bleistücke (Artikel 46068 und 46069) von Old Pullman (CH).
Auch in den beiden Boxen vorne am Fahrwerk klebte ich Bleistücke ein.
Für den Lautsprecher (Durchmesser 40mm von ESU) machte ich eine Öffnung im Fahrpult der Kabine.
Ich klebte dann den Lautsprecher mit einem 2-Komponenten-Epoxikleber fest.
Auf das Originalgewicht klebte ich mit Doppelklebband zuerst die Original-LGB-Metallplatte und dann eine dünne Polysterol-Platte für die Isolierung. Im hinteren Teil des Motorgehäuses befestigte ich meine Zusatzplatine. Dort wurden die Original-LGB-Flachbandkabel angeschlossen. Im vorderen Teil klebte ich den Decoder mit einem Doppelklebband fest.
Nun war der Umbau bereits abgeschlossen, es fehlte nur noch die Programmierung des Decoders.

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Programmierung

Der Loksound XL Decoder ist sehr komplex, da er neben dem Decoder auch ein Soundmodul enthält. Mit der klassischen Decoder-Programmierung über die CVs kann ich zwar alle Decodereinstellungen verändern, nicht aber die Soundsequenzen. Aus diesem Grund kaufte ich den "Lokprogrammer" von ESU. Zum Lieferumfang gehören: Interface (siehe Bild links), Netzteil, serielles PC-Kabel und die Windows-Software.
Bei der Software empfiehlt sich ein Blick auf die ESU Homepage. Dort findet man die neuste Version des Lokprogrammers.
Der wichtigste Teil bei der Programmierung ist die Zuordnung der Funktionsausgänge (auch Function Mapping). Das nebenstehende Bild (klicken Sie auf das Bild für eine bessere Auflösung) zeigt die entsprechende Bildschirmmaske.
Für das obige Schema werden mit der Funktion F1 die Ausgänge AUX1 (Relais), AUX2 (Lampe gelb) und AUX3 (Lampe rot) eingeschaltet. Zusammen mit dem Licht (beide Richtungen) wird der Ausgang AUX4 aktiviert. Bei allen Ausgängen setzte ich die Helligkeit auf den Maximalwert. Damit die beiden Lampen auf dem Dach wechselweise blinken, setzte ich AUX2 auf "Blinklicht" und AUX3 auf "Blinklicht negiert". Die Blink-Geschwindigkeit setzte ich auf 1.1 Sekunden.
Dieser Teil der Programmierung kann auch direkt mit den CVs gemacht werden.
Interessant ist die Möglichkeit, die Soundsequenzen und Reihenfolgen mit dem Lokprogrammer zu verändern. Das nebenstehende Bild (klicken Sie auf das Bild für eine bessere Auflösung) zeigt die entsprechende Bildschirmmaske.
Der Decoder kann insgesamt 11.4 Sekunden Sound speichern. Die einzelnen Sequenzen (Dieselmotor anlassen, Dieselmotor im Leerlauf, ...) sind nur sehr kurz und werden teilweise endlos wiederholt. So kann man trotz des knappen Speichers einiges machen.
Zusätzlich kann man Soundsequenzen auch direkt Funktionstasten zuordnen. Das nebenstehende Bild (klicken Sie auf das Bild für eine bessere Auflösung) zeigt die entsprechende Bildschirmmaske.
Zwischen den Soundslots und den Funktionsausgängen bestehen abhängigkeiten !!

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© 2006 by This Manhart - Letzte Änderung: 06.04.2006